Aktuelles:

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Mittwoch, 07. August 2019, 19.30 Uhr

NABU-Monatstreffen: "Erfahrungsaustausch"

Treffpunkt: Café Stern

GEO-Tag der Natur am 16. Juni 2019

Leitung: Thomas Fittkau

 

Stellungnahme von Thomas Fittkau: 360 Arten wurden an diesem Tag gefunden haben und der größte Teil konnte identifiziert werden. 

 

Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis, das aber nicht darüber hinweg täuschen sollte, dass von vielen Arten nur sehr wenige Exemplare gesehen wurden. Auffallend war v.a. die sehr geringe Zahl von Schmetterlingen; und auch bei den Käfern hätte er mehr erwartet.

Die gesamte Auswertung kann abgerufen werden.

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Artenliste_2019_final.pdf
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Bungert-/Stadtgartenfest am 02. Juni 2019

Flachwasserteiche Dombach, Status Mai 2019

Fotos: Herbert Menzel

Impressionen Apfelweinprobe am 23. 3.2019

Alle, die Apfelwein zum Verkosten gespendet haben:

Alle, die bei der Organisation mitgearbeitet haben:

Impressionen Rundgang Kreuzkapelle "Natur, Geologie, Archäologie, Heimatkunde" am 17.März 2019 unter Leitung von Klaus Kraft

Bisheriger Vorstand an JHV erneut bestätigt !

 

Traditionell fand die diesjährige Mitgliederversammlung der NABU-Ortsgruppe Bad Camberg Anfang März im Café Stern statt. Bei erfreulich zahlreicher Mitgliederbeteiligung blickte die erste Vorsitzende, Doris Kluge-Zimmermann, auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück. Neben den sich großer Beliebtheit erfreuenden wiederkehrenden Veranstaltungen wie den Vogelstimmenwanderungen, der Apfelweinprobe, der botanischen Führung, dem GEO-Tag der Natur usw. konnten auch einige große Projekte abgeschlossen bzw. weitergeführt werden. Besonders die Anlage zweier Amphibientümpel im Dombachtal ist hier zu nennen; nach mehrjähriger Vorbereitung konnte dieses Projekt im März 2018 endlich erfolgreich abgeschlossen werden. Ein weiteres Vorhaben ist die Beteiligung bei der Gestaltung des Stadt-Gartens im Bungert. Wie auch schon im Jahr zuvor, arbeitet der NABU hier eng und unbürokratisch mit anderen Institutionen wie der Stadtjugendpflege, der Aktion „Blühendes Bad Camberg“, dem Obst- und Gartenbauverein sowie der Taunusschule zusammen; deren Schulteich soll nun noch mit dem Stadt-Garten verbunden werden.

Turnusgemäß wurde dieses Jahr auch der komplette Vorstand neu gewählt. Überraschungen gab es dabei nicht: alle amtierenden Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Somit wird Doris Kluge-Zimmermann (v.M.) den Verein weiter als 1. Vorsitzende führen, Erich Grzesista (h.r.) bleibt 2. Vorsitzender, Christa Zingraf (h.l.) führt die Kasse, Thomas Fittkau (h., 2. l.) amtiert weiter als Schriftführer und Marlies Imhoff (v.r.) als Jugendbetreuerin. Als Beisitzer fungieren Christel Ahlborn (v.l.) und Michael Zimmermann (h., 2. r.) sowie Rita Kulzer-Weidenbach und Erika Hollingshaus (beide nicht im Bild). 

Impressionen Jahresabschlussfeier, 1.12.2018

Kontrolle Wasseramselkästen am Emsbach

Flachwasserteich in Dombach, Status November 2018

Beweidung NABU-Grundstück Dombach

Quelle: Bruno Glasner
Quelle: Bruno Glasner

Sommerimpressionen von Herbert Menzel

Schutz vor dem Waschbär

 

Die NABU-Aktiven und Nachbarn Bernd Hampel und Britta Röll aus dem Bad Camberger Stadtteil Dombach betreuen gegenüber ihren Wohnungen mehrere selbstgebaute Nistkästen für Stare und Meisen.

 

Doch in den letzten beiden Jahren mussten sie beobachten, dass die Vogelbrut vom Waschbär, den sie sogar auf ihren Balkonen fotografieren konnten, ausgeräumt wurde.

 

Die beiden Naturschützer überlegten und tüftelten. Dabei verlängerten sie den Einflug der Starenkästen durch ungefähr 12 cm lange Brettchen, die sie vor das Einflugloch schraubten, damit Waschbären und Marder nicht mehr mit ihren Pfoten die Vögel in den Nistkästen erreichen konnten.

 

Als weitere Maßnahme befestigten sie die Nisthilfen ohne Zwischenraum  an die Unterseite der Äste, damit die Waschbären die Kästen nicht mehr mit einer Pfote fixieren und der anderen Pfote ausräumen konnten.

 

So konnten die Stare in diesem Jahr in vier Nistkästen ihre Bruten erfolgreich aufziehen.

 

Diese Idee ist „zur Nachahmung empfohlen“.

Ergebnis 7. GEO-Tag der Natur

Untersuchungsgebiet: Kreuzkapelle

Leitung: Thomas Fittkau

 

NABU entdeckt Schätze an der Kreuzkapelle

 

Zum mittlerweile siebten Mal hat sich die NABU-Ortsgruppe Bad Camberg am GEO-Tag der Natur  beteiligt. Bei dieser vom Hamburger Magazin GEO ins Leben gerufenen Aktion geht es darum, einen Tag lang in einem bestimmten Gebiet festzustellen, welche Lebewesen dort vorkommen. Wie schon in den Jahren 2012 bis 2014 war auch dieses Mal wieder das Areal rund um die Kreuzkapelle Ziel der Naturliebhaber. Da seit der letzten Untersuchung 4 Jahre vergangen sind, war es für die Teilnehmer aus Bad Camberg, Waldems und Hünfelden besonders spannend zu sehen, was sich in dieser Zeit verändert hat.

 

Da schon das Frühjahr und der Frühsommer sehr heiß und trocken waren, bestand die Befürchtung, dass die Zahl der hier lebenden Tier- und Pflanzenarten im Vergleich zu früher merklich zurückgegangen sein könnte. Doch weit gefehlt: Zur Überraschung der Teilnehmer wurden mehr unterschiedliche Arten entdeckt als in jedem einzelnen der Jahre 2012 – 2014. Insgesamt 312 verschiedene Arten konnten identifiziert werden, davon etwa die Hälfte Blütenpflanzen. Über den Tag verteilt wurden 21 Vogelarten gehört oder gesehen, darunter der Bluthänfling, der Grünspecht sowie drei Grasmücken-Arten.

 

Einen starken Zuwachs konnten die NABU-Aktiven bei der Zahl der Insektenarten verzeichnen. So wurden im Vergleich zu den früheren Erhebungen deutlich mehr Käfer, Schmetterlinge und vor allem Wanzen entdeckt. Angesichts des allgemein rasanten Rückgangs der Insektenfauna in Deutschland mag dies auf den ersten Blick ein erfreuliches Zeichen sein. Der Zuwachs an der Kreuzkapelle kann aber auch bedeuten, daß die Krabbler hier ihr letztes Refugium haben und sie außerhalb dieses Gebiets keine Lebensräume mehr haben.

 

Wie schon bei allen GEO-Tagen in den vergangenen 6 Jahren konnten auch dieses Jahr wieder einige nicht alltägliche Arten notiert werden. So wurden z.B. ein Bockkäfer und ein Rüsselkäfer entdeckt, die beide auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten stehen. Eine Zierde für die Fundliste war außerdem die Raupe eines Schwalbenschwanzes, eines der größten und prächtigsten heimischen Schmetterlinge. Und eine wahre Augenweide waren die Dickkopffalter, die in großer Zahl die leuchtenden Blüten der Heidenelken besuchten.

 

Die vollständige Liste kann abgerufen werden (siehe unten).

 

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GEO-Tag Kreuzkapelle 2012-2014+2018.pdf
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Aushub der Flachwasserteiche Dombach

Der trockene Sommer hatte nur bedingt Einfluss, Status: August 2018

So sahen die Teiche bereits am 8. Mai 2018 aus:

 

Anfang März 2018, nach den sehr kalten Tagen, konnten die seit vielen Monaten geplanten Flachwasserteiche im FFH-Gebiet im Dombachtal ausgehoben werden.

 

Klaus Kraft hatte im Jahr 2016 den Vorschlag eingebracht, in der Eigentumsfläche von Naturlandstiftung und NABU einen oder zwei Teiche oder Tümpel anzulegen. Noch in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts legten Hirsche mit ihren Beinen und Geweihen sogenannte Brunftkuhlen  im Herbst auf der Fläche an. Diese füllten sich mit Wasser und wurden im anschließenden Frühjahr von Grasfröschen zum Laichen und anderen Lebewesen genutzt. Da mit der Zeit der Grundwasserspiegel im Sommer aus verschiedenen Gründen zurückging, war der Boden für die Hirsche im Herbst anscheinend zu hart. In dem Gebiet reicht der Grundwasserspiegel bis an die Erdoberfläche zur Krautzone, so dass sie nicht durch einen Wasserzufluss gespeist werden müssen. Die Teiche/Tümpel sollen Laichbiotop für den Grasfrosch, Lebensraum für Berg-, Faden- und  Teichmolch werden, sowie Libellen zur Eiablage und zum Aufwuchs der Libellenlarven dienen. Auch der Schwarzstorch soll sie als Nahrungsbiotop entdecken. Die maßgebenden Personen der beiden Naturschutzverbände, gleichzeitig ja auch Eigentümer, waren schnell einverstanden, zumal die Anlage der Teiche im FFH–Gebiet Dombachtal die niedergelegten Entwicklungsziele im dortigen Managementplan unterstützen.

 

Bei einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Amt für den ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) sowie der Unteren Wasserbehörde (UWB) und anderer Behörden konnte die Zustimmung für den Aushub von zwei kleinen, grundwassergespeisten Flachwasserteichen erreicht werden. Die erforderliche Genehmigung wurde im Sommer 2017 erteilt. Das natürliche Gelände sollte ausgenutzt werden, um nur geringfügig in den vorhandenen Lebensraum einzugreifen. Da ein Bagger dort arbeiten musste, war günstige Witterung erforderlich, die dann Anfang März 2018 durch die strenge Frostperiode auch eintraf. Ein Baggerunternehmen aus dem Westerwald fühlte sich in der Lage, jetzt schnell und fachmännisch zu handeln. Durch die zügige und unbürokratische Zusammenarbeit und Unterstützung aller notwendigen Beteiligten konnten die Teiche ausgehoben werden. Innerhalb von zwei Tagen haben sich die Teiche mit Grundwasser randvoll gefüllt. Beim Aushub wurde glücklicherweise sorgfältig darauf geachtet, dass die vorhandene Tonschicht erhalten blieb und zur Abdichtung der Teiche dient.

 

Die Mitglieder des NABU Bad Camberg und der Naturlandstiftung-Kreisverband Limburg-Weilburg sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Allen Unterstützern und Helfern sei auf diesem Wege nochmals herzlich gedankt.

 

Fotos: Herbert Menzel

Foto: Herbert Menzel

Foto: Klaus Kraft
Foto: Klaus Kraft

Impressionen Kreuzkapelle

Aushub für den Grasfrosch, Dombach

Arbeitseinsatz im Stadtgarten zusammen mit der Taunusschule am 25. Januar 2018

Das Biotop der Taunusschule soll mit dem Stadtgarten verbunden werden. Der erste Arbeitseinsatz am 25. Januar 2018 begann mit dem Freischnitt der oberen Trockenmauer. Weitere Aktionen sind in Zusammenarbeit mit der Taunusschule geplant. Hier die Helfer in Aktion:

Strangfalzziegel mit Lehm verschlossen !

Am 06. November 2017 hat Helmut Zingraf am Insektenhotel im Stadtgarten (Bungert) die von Experten empfohlenen Strangfalzziegel auf der Rückseite mit Lehm verschlossen. Alle hoffen nun, dass sie von den Insekten und Wildbienen auch entsprechend angenommen werden.

Blaue Holzbiene im Bungert

Klaus Kraft hat in seinem Garten im Bungert in Bad Camberg einen abgestorbenen Baum stehen lassen, in dem in diesem Jahr fünf Holzbienen ihre Gänge gegraben und für Nachwuchs gesorgt haben.

Diese Wildbiene ist eine einzelne lebende Wildbiene, die in trockenem Totholz Gänge gräbt mit einem Durchmesser von einem Zentimeter und bis zu 50 cm lang. Dort hinein baut sie nacheinander Zellen, die sie mit Pollen füllt und ein Ei hineinlegt. Pro Gang kommen so 15 bis 25 Zellen zustande.

Die Biene ist sehr groß, etwa drei Zentimeter lang bei einer Spannweite von etwa fünf Zentimetern. Sie ist schwarz gefärbt und schillert in der Sonne dunkelblau bis violett, daher der Name.

Zur Fortpflanzung benötigt sie dürres Holz, und zwar Äste am Baum oder einen im ganzen toten Baum. Um der Biene zu helfen, sollte man trockene Äste in Bäumen dulden und abgestorbene Bäume stehen lassen.

Außerdem benötigt sie pollenreiche Blütenpflanzen, möglichst über das ganze Jahr verteilt.

(Auszug Artikel NNP vom 19.8.2017 von Petra Hackert)

Foto. Klaus Kraft
Foto. Klaus Kraft
Foto: Klaus Kraft
Foto: Klaus Kraft